
Östliche Tradition
Die Achtsamkeitsmeditation ist eine Meditationstechnik, in der die Geistesinhalte beobachtet und nicht bewusst gesteuert werden. In der Achtsamkeitsmeditation heißt der Übende alle aufsteigenden Gedanken willkommen, ohne einen Gedanken gegenüber einem anderen zu bevorzugen. Der Meditierende nimmt dazu einen Standpunkt jenseits der Gedanken ein und lernt so, sich nicht mit den Gedanken zu identifizieren.
Westliche Lehre
In der westlichen Psychologie hat sich seit Beginn dieses Jahrtausends im Rahmen der kognitiven Verhaltenspsychologie eine ganze Richtung entwickelt, die Achtsamkeitstechniken zur Behandlung von psychischen Beschwerden nutzt. Dabei spielen sowohl Achtsamkeitsmeditation, Achtsamkeit im Alltag und auch auf die Gegenwart gerichtete Bewusstheit eine große Rolle. Insbesondere für die Behandlung von Traumata, Depressionen und Angststörungen haben sich Achtsamkeitstechniken als sehr hilfreich erwiesen.
Für mich liegt gerade in der Verschmelzung der unterschiedlichen, sich aber ergänzenden Lehren die Heilmethodik, mit der ich auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse meiner Klienten eingehen kann.
